Bulletin des Internationalen Verbandes für Audio-Psycho-Phonologie (A.I.A.P.P.), Nr. 11, Dezember 1977. Der Umschlag trägt den gedruckten Kopf „Association Internationale d’Audio-Psycho-Phonologie“ und den Titel „Bulletin A.-P.-P. Inter Centres“ (im Text mit dem Kürzel B.I.C. bezeichnet); es dient als Verbindung zwischen den die Methode praktizierenden Zentren und vermittelt auch die Tätigkeit des französischen Verbandes (A.F.A.P.P.).

Diese Ausgabe beginnt mit dem Bericht über einen Tag des Nationalen Kongresses für Musiktherapie, der im Palais des Congrès in Paris stattfand (in der Woche vom 21. bis 25. November 1977) und dem fötalen Hören gewidmet war. Das Bulletin schildert in bewusst lebhaftem Ton die Auseinandersetzung zwischen Professor Tomatis und einem Arzt, der die These vom Vorrang der väterlichen Stimme und allein der tiefen Frequenzen vertrat: Tomatis bekräftigt darin die wesentliche Rolle der mütterlichen Stimme und des intrauterinen Zuhörens, das die hohen Frequenzen bevorzugt, die Grundlage der in seiner Methode verwendeten Klangmontagen. Ein vereinfachter Bericht über Tomatis’ Beitrag zum fötalen Hören und eine bibliografische Untersuchung wissenschaftlicher Quellen zum Thema runden diesen Teil ab.

Das Bulletin fährt mit mehreren aktuellen Rubriken des Verbandes fort: eine Mitteilung über die Sozialversicherung und die A.P.P., eine internationale Presseschau (in Kanada und Frankreich erschienene Artikel, die die Rolle des Ohres, die Tomatis-Gesetze, den Zuhör-Test und das Elektronische Ohr behandeln), Informationen über die A.P.P.-Ausbildung und ihre kommenden Lehrgänge, eine Rubrik „Die Studien und die A.P.P.“, ein Essay mit dem Titel „Warum Mozart?“, ein Reise- und Vortragsverzeichnis sowie ein französisch-englisches Glossar der gebräuchlichen Begriffe der Audio-Psycho-Phonologie zur Harmonisierung der Übersetzungen zwischen den Zentren. Ein abschließender technischer Teil behandelt die Filterung der mütterlichen Stimmen und gibt die Listen der englischen und italienischen Bänder an. Die genannten Personen werden in ihrer beruflichen oder verbandlichen Funktion erwähnt, ohne sensible personenbezogene Daten.

Historischer Kontext — Ende 1977 wurde die Methode der Audio-Psycho-Phonologie von Alfred Tomatis durch ein internationales Netzwerk von Zentren verbreitet, die innerhalb der A.I.A.P.P. zusammengeschlossen und in Frankreich von der A.F.A.P.P. vertreten wurden. Diese Ausgabe zeugt von der öffentlichen Verbreitung der Methode (Präsenz beim Nationalen Kongress für Musiktherapie, Debatten über das fötale Hören, Presseschau) und vom Bemühen um die interne Strukturierung des Netzwerks: Anerkennung durch die Sozialversicherung, Ausbildung der Praktiker, Standardisierung des Vokabulars und der Klangbänder zwischen den Ländern.