Mitteilungsblatt der Internationalen Gesellschaft für Audio-Psycho-Phonologie, Nr. 13, April 1978. Die Titelseite trägt den Titel „A.-P.-P.-Mitteilungsblatt Inter Centres“ (im Text mit dem Kürzel B.I.C. bezeichnet) und den Kopf „Internationale Gesellschaft für Audio-Psycho-Phonologie“. Das Dokument ist ein Verbindungsblatt zwischen den Zentren, die die Methode praktizieren.

Diese Ausgabe ist im Wesentlichen der Programmierung der Behandlungen unter dem Elektronischen Ohr gewidmet. Eine ausführliche technische Klarstellung führt die in den letzten Jahren vorgenommenen Anpassungen auf (Rückgriff auf die gefilterte Mutterstimme oder auf das lange R.S.M. zu Beginn der Behandlung, Auswahl der gefilterten Klänge, A.S.M. statt A.S., vorsprachliche Phase vor der Annäherung an die Sprache) und stellt „Standardprogrammierungen“ vor, die je nach Befund des einzelnen Patienten anzupassen sind; der von Léna A. Tomatis unterzeichnete Schluss erinnert an den dynamischen und sich entwickelnden Charakter jedes therapeutischen Weges und lädt die Praktiker ein, ihre Erfahrungen zusammenzuführen. Das Mitteilungsblatt kündigt anschließend den V. Internationalen Kongress an (Abreise einer Gruppe am 3. Mai 1978) sowie ein Bemühen um die Übersetzung der Dokumentation ins Englische, das eine neue A.P.P.-Bibliografie begleitet.

Es folgen persönlichere und kulturelle Rubriken: der „Brief eines Kindes“ einer Vierzehnjährigen an Professor Tomatis, eine Seite Poesie, eine Betrachtung mit dem Titel „Warum Mozart?“, die sich auf Texte von Karl Barth über die Universalität des Komponisten stützt, Informationen zur A.P.P.-Ausbildung, ein französisch-englisches Lexikon, ein „Brief aus Spanien“, der auf ein Werk zur Psycho-Physiologie der Sprache hinweist, und die Liste der Veröffentlichungen der Gesellschaft.

Historischer Kontext — Im Jahr 1978 stützt sich Alfred Tomatis’ Methode der Audio-Psycho-Phonologie auf ein internationales Netz von Zentren, die von der A.I.A.P.P. koordiniert werden. Diese Ausgabe veranschaulicht die doktrinäre und praktische Festigung der Methode — Kodifizierung der Programmierungsprotokolle, internationale Öffnung rund um einen Kongress und eine übersetzte Dokumentation — sowie den Platz, den darin die menschliche Dimension der therapeutischen Beziehung und die der Musik zugewiesene Rolle einnehmen, insbesondere derjenigen Mozarts.