Mitteilungsblatt der A.F.A.P.P. Nr. 15 (August 1978)
Mitteilungsblatt der Association Française d'Audio-Psycho-Phonologie Nr. 15 — August 1978
Inter-Centres-Mitteilungsblatt Nr. 15, datiert auf August 1978. Der Umschlag trägt den Kopf „Association Internationale d’Audio-Psycho-Phonologie“ und den Titel „Bulletin A.-P.-P. Inter Centres“ (im Text mit dem Kürzel B.I.C. bezeichnet); die Rubriken verweisen im Übrigen auf die Tätigkeit des französischen Vereins (A.F.A.P.P.). Die Ausgabe wird vom Pariser Sekretariat herausgegeben und ist als Beilage von einer Informationsnotiz und einer Broschüre über den „Horchtest“ begleitet.
Die Ausgabe ist um ein Dossier zur Informationspolitik der Methode herum aufgebaut. Das Editorial „Für eine APP-Informationspolitik“ zieht eine Reihe von Bilanzen: Trotz des Interesses der Presse erscheinen wohlwollende Artikel nur mühsam, die Mundpropaganda bleibt der wichtigste Verbreitungsweg, und eine qualitativ hochwertige Information ist erst noch aufzubauen, ohne in das medizinische Register oder das Bild einer „Psy-Technik“ abzugleiten. Daraus zieht es drei Schlussfolgerungen über die Notwendigkeit, die Umsicht und die Rolle einer korrekten Information. Es folgt der Bericht über ein Studientreffen, das am 10. Juni 1978 in einem Zentrum der Pariser Region auf Initiative des Gründerpaares der Methode und von Mitarbeitern stattfand; darin werden die Zielgruppen, die Mittel (Kontakte mit Schulen und Einrichtungen, kostenlose Horchtests, lokale Erhebungen, Versammlungen und audiovisuelle Vorführungen, kostenpflichtiger Rückgriff auf die Presse je nach Land) und die Erarbeitung einer Gesamtpolitik untersucht.
Der Rest des Mitteilungsblatts versammelt praktische und dokumentarische Rubriken: einen Bestellschein und die Liste der Veröffentlichungen des Netzwerks; ein Merkblatt mit technischen Hinweisen („Ein Kopfhörer fällt links aus …“), das erklärt, wie man eine Störung zwischen Gerät und Kopfhörer ortet; einen ausführlichen Tonbandkatalog, darunter eine Reihe zur „Integration der Sprachen“ mit ihrem Codierungssystem (Sprache, Stimme, Filterung, sonische Geburt) für Englisch, Deutsch, libanesisches Arabisch und andere Sprachen; eine Rubrik „Der Audio-Psycho-Phonologe und seine Korrespondenz“, die ein anonymisiertes Briefmuster vorschlägt, das für das Schulpersonal eines Schülers bestimmt ist, um das tägliche laute Lesen zu fördern; einen kommentierten Pressespiegel; sowie Informationen über den Horchtest und eine Ankündigung zu einem Ausbildungskurs.
Historischer Kontext — Im Jahr 1978 verbreitete sich die von Alfred Tomatis entwickelte Methode der Audio-Psycho-Phonologie über ein internationales Netzwerk von Zentren, das in Frankreich von der A.F.A.P.P. weitergetragen wurde. Diese Ausgabe veranschaulicht die Bemühungen um die Organisation des Netzwerks und die Überlegungen, die angestellt wurden, um die Methode beim Publikum, bei den Familien, im schulischen Umfeld und in der Presse bekannt zu machen, wobei sie zugleich in einer pädagogischen Praxis verankert wird, die sich vom medizinischen Diskurs unterscheidet. Die Namen der im Originaldokument genannten Privatpersonen werden hier nicht wiedergegeben.