Aurelle 1965

Was geschieht, wenn wir sprechen? Wir senden Klänge in die Luft (die hohen Klänge breiten sich geradlinig aus, während die tiefen Klänge sich überallhin und in unsere Umgebung ausdehnen, was erklärt, warum uns unsere aufgenommene Stimme stets höher erscheint als in natura). Zugleich aber schwingt der Schädel und überträgt dem Ohr unmittelbar akustische Informationen. Die experimentelle Überprüfung beweist, dass die großen Opernsänger, also die guten Techniker, sich im Wesentlichen über die Knochenleitung kontrollieren. Bei Stotternden hingegen besteht zwischen der Knochenhörkurve und der Luftleitungskurve eine Disharmonie, die stets zuungunsten der ersteren ausfällt.

Aus dieser Beobachtung entstand die Idee einer Behandlung, die die Harmonie wiederherstellen sollte. Dazu musste das Elektronische Ohr vervollkommnet werden, indem ihm das Knochenhören hinzugefügt wurde, sodass sich dieses oder jenes Frequenzband regulieren ließ, indem etwas stärker am Steigbügelmuskel oder am Hammermuskel gezogen wurde. Zugleich bemühte er sich, dem rechten Ohr die Dominanz aufzuerlegen, indem er das System der elektronischen Umschaltung ins Spiel brachte.

1965 — Mikrofoneingang, Magnetofoneingang, Verzögerung, elektronische Umschaltung, C1, C2, Luftleitung, Gleichgewicht, Knochenleitung