Zeugnisse
Diese Rubrik versammelt das lebendige Gedächtnis des Werkes Alfred Tomatis’: die Zeugnisse jener, die ihn gekannt, mit ihm gearbeitet, seine Methode praktiziert oder erfahren haben — Mitarbeiter, Praktiker, Patienten, Angehörige.
Diese Zeugnisse werden im Rahmen des Projekts Mémoires erhoben und hier nach und nach veröffentlicht, im Maße ihrer Sammlung. Berichte aus erster Hand, sie binden ihre Verfasser und ergänzen, in subjektivem Register, die faktischen Darstellungen der übrigen Rubriken der Website.
Die Rubrik wird eröffnet mit dem Zeugnis von Christophe Besson, Hersteller des Elektronischen Ohrs seit 1992 und enger Mitarbeiter Alfred Tomatis’. Weitere Berichte werden hinzukommen.
Dokumente in diesem Bereich
- Frau Pashou — „Englisch war für mich eine Sprache ohne Klang“
Als Deutschsprachige hatte Frau Pashou ein in den Frequenzen des Englischen „blockiertes“ Gehör. Nach dem Tomatis-Programm, so bezeugt sie, „hat das Englische einen Klang“: Sie kann endlich sprechen und einem Gespräch folgen.
- Die „Knochenstimme“ — eine Zuhörer-Erinnerung (1987)
Toni Maha Evangelopoulos berichtet von einer öffentlichen Vorführung Alfred Tomatis': mit geschlossenen Lippen und neben sich abgelegtem Mikrofon erzeugt er eine „Knochenstimme“, die das Publikum nicht orten kann.
- „Meine Stimme stieg um eine Oktave“ — eine Sitzung mit dem Englisch-Filter
Toni Maha Evangelopoulos schildert ihre erste Sitzung am Elektronischen Ohr: auf den akustischen Filter des Englischen eingestellt, steigt ihre Stimme um eine Oktave und kann nicht mehr herabsinken — eine erlebte Veranschaulichung des ersten Gesetzes von Tomatis.
- Toni Maha Evangelopoulos — „Vom Klangvater zur Klangtochter“
Die griechische Psychologin und wissenschaftliche Leiterin des Tomatis-Zentrums in Griechenland, Toni Maha Evangelopoulos, schildert ihre Begegnung mit Alfred Tomatis 1985 und die daraus entstandene lebenslange Beziehung.
- Gérard Depardieu — zwei Besuche bei Tomatis
In einem Audio-Interview schildert Gérard Depardieu seine zwei Besuche bei Alfred Tomatis im Abstand von zwanzig Jahren: den Jugendlichen, der nicht sprechen konnte, und später den Schauspieler, der sich über das fötale Hören auf eine Rolle in englischer Sprache vorbereitete.
- Berühmte Stimmen und die Methode
Persönlichkeiten, die öffentlich mit Alfred Tomatis und seiner Methode in Verbindung gebracht werden: Maria Callas und Gérard Depardieu (umgeschulte Stimmen), Françoise Dolto (Konvergenz beim pränatalen Hören), die Benediktinermönche (über Doidge).
- Die Benediktinermönche, die sich erschöpften
Der Fall der Benediktinermönche von En-Calcat, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ihres gregorianischen Gesangs beraubt wurden: eine unerklärliche Erschöpfung und die „Wiederaufladung” des Ohres nach Alfred Tomatis. Erzählung, berichtet von Norman Doidge.
- Zeugnisse aus dem Netzwerk
Zeugnisse, unmittelbar bei Fachleuten und Mitgliedern des Tomatis-Netzwerks eingeholt. Jede Person spricht in ihrem eigenen Namen und hat der Veröffentlichung zugestimmt. In der Originalsprache (Spanisch) und in deutscher Übersetzung.
- Historische Berichte: Caruso und Daniel Sorano
Zwei klinische Berichte aus der damaligen Zeit am Ursprung wesentlicher Entdeckungen der Methode: das „Geheimnis Carusos“ und die wiedergefundene Stimme des Schauspielers Daniel Sorano.
- Die Begegnung mit Alfred Tomatis
Wie die Entdeckung der Methode auf einem Kongress in Neuchâtel 1994 und dann die Begegnung mit Dr. Tomatis im darauffolgenden Jahr ein dauerhaftes Engagement entstehen ließen.
- Das Menière-Syndrom: zwei Geschichten
Zwei Wege im Umgang mit dem Menière-Syndrom — Schwindel, Hörverlust, Tinnitus — und die nach den Tomatis-Sitzungen festgestellte Besserung.
- „Etwas hatte sich verändert“
Im Herbst 2000 versucht eine erschöpfte Lehrerin die Tomatis-Hörsitzungen für ihren Sohn mit Schulschwierigkeiten. Die Konzentration kehrt zurück, die Ergebnisse bessern sich.
- Das Tagebuch der ersten Sitzungen
Der von den Eltern verfasste Bericht über die ersten Tomatis-Sitzungen zweier in der siebenundzwanzigsten Woche geborener Zwillinge: das Erwachen des Blicks, der Aufmerksamkeit und der Bindung.
- Das Kind, das alles auslöste
Die Begleitung eines kleinen Jungen mit Trisomie 21, von seinen ersten Monaten an betreut, die den Autoren den Anstoß gab, ihr Buch zu schreiben.
- „Diese Technik ist lebendig“
Der Blick eines Neurologen auf die Tomatis-Methode: eine wertvolle Hilfe sowohl in der Vorbeugung als auch als Ergänzung, weil sie auf ein System miteinander verbundener neuronaler Netzwerke einwirkt.
- „Ich fühle mich fast vollständig geheilt“ — Long Covid und Brain Fog
Nach einem Jahr Long Covid versucht eine Patientin die Audio-Psycho-Phonologie. In kaum vier Sitzungen eine deutliche Besserung, sowohl kognitiv als auch körperlich.
- Entstehung des Elektronischen Ohrs — Zeugnis Christophe Bessons
Zeugnis Christophe Bessons, Hersteller des Elektronischen Ohrs seit 1992 und ehemaliger enger Mitarbeiter Alfred Tomatis': die Entstehung und Entwicklung des Geräts, von 1945 bis heute, erzählt von einem unmittelbaren Zeugen.