Dokumentarisches Zeugnis. Eine persönliche Erfahrung, geschildert von Toni Maha Evangelopoulos, Psychologin, wissenschaftliche Leiterin des Tomatis-Zentrums in Griechenland (EPT TV, April 2010). Aus dem Griechischen übersetzt.


Wer die Audio-Psycho-Phonologie ausüben will, muss zunächst seine eigene Klangtherapie durchlaufen. Evangelopoulos schildert ihre erste Sitzung in der Kabine:

„Ich war in der Kabine mit einem griechischen Buch und begann zu lesen. Mir fiel auf, dass meine Stimme um mindestens eine Oktave stieg, sehr hoch wurde, und dass ich sie nicht wieder herabbringen konnte. Erschrocken sehe ich die Tür aufgehen: Der Techniker für die Einstellungen des Elektronischen Ohres tritt ein und sagt zu mir: ‚Wir bitten vielmals um Entschuldigung, wir hatten Ihnen den akustischen Filter der englischen Sprache eingestellt.'"

Da das „akustische Siebfeld" des Englischen in den hohen Frequenzen liegt, war ihre Stimme gestiegen — und konnte nicht zu den mittleren Frequenzen des Griechischen zurückkehren. Sie sieht darin die erlebte Veranschaulichung des ersten Gesetzes von Tomatis: Die Stimme folgt dem, was das Ohr hört.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Bericht veranschaulicht ein von Tomatis vertretenes Prinzip; er wird als persönliches Zeugnis wiedergegeben, nicht als wissenschaftlicher Nachweis.